Aus Zeit wird Geld

Zeitkonten sind in Geld geführte Guthabenkonten und stellen Ansprüche des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber dar.

Sie können während eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältsnisses in unterschiedlicher Art und Weise aufgebaut werden, z.B. durch

  • Überstunden, die nicht ausbezahlt werden
  • Teile des Einkommens, auf die verzichtet wird (z.B. Sonderzahlungen)
  • Zuschüsse des Arbeitgebers
  • nicht verbrauchte Urlaubstage, die nicht ausbezahlt werden
Das Zeitwertkonto wird immer aus dem Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers bespart, d.h. Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fallen erst an, wenn das Guthaben ausbezahlt wird.

Das Guthaben kann genutzt werden für:
  • Freistellungsphasen (Bildungsurlaub, Sabbaticals o.ä.)
  • vorzeitigen Ruhestand
  • Teilzeitlösungen (flexiler Übergang in den Ruhestand)
Wir beraten Sie bei der Einführung neuer und bei der Umgestaltung bestehender Zeitkontensysteme.

Überblick Zeitwertkonten

Das Flexi 2 Gesetz, dass zum 01. Januar 2009 in Kraft getreten ist, bewirkt umfangreiche Änderungen bei der Gestaltung von Zeitwertkonten, insbesondere im Hinblick auf die Anlage der Gelder und der Insolvenzsicherung. Hierdurch ist auch bei bestehenden Modellen dringender Handlungsbedarf entstanden.

Wir beraten Sie bei der Einführung neuer und bei der Umgestaltung bestehender Zeitkontensysteme.