1. Die Entgeltumwandlung

Die Sicherung des Lebensstandards im Alter gehört mittlerweile zu den wichtigsten Angelegenheiten eines jeden Bürgers in der Bundesrepublik Deutschland.

Spätestens seit der Einführung des Altersvermögensgesetzes (AVMG) zum 01.01.2002 und des damit verbundenen Rechtsanspruchs des Arbeitnehmers auf Entgeltumwandlung genießt die betriebliche Altersversorgung in Deutschland einen höheren Stellenwert im System der Alterssicherung in Deutschland.
Die Anforderungen an betriebliche Versorgungssysteme und damit auch an den Berater werden immer komplexer.

Es gilt flexible, verwaltungsarme und kostenoptimierte Systeme im Unternehmen zu installieren, um auf veränderte Marktverhältnisse jederzeit reagieren zu können.
Der Mensch als wichtigster Produktionsfaktor rückt weiter in den Blickpunkt. Der demographische Wandel führt kurz- bis mittelfristig zu einem Fachkräftemangel. Standardisierte Vergütungssyteme reichen zukünftig nicht mehr aus, um gutes Personal zu finden und zu binden.
Das neue Stichwort lautet "Gesamtvergütungssysteme" ("complete compensation" oder auch "Cafeteria-Modell"). Hier werden einzelne Vergütungskomponenten wie in einem bunten Blumenstrauß zusammengestellt. Aus diesem "Buffet" kann der Arbeitnehmer teils frei, teils nach Vorgaben des Arbeitgebers seine Lohnkomponenten auswählen.
Wir beraten Sie in allen Angelegenheiten der Gestaltung von Vergütungssystemen in Kooperation mit erfahrenen Steuerberatern und Rechtsanwälten.

Wir überprüfen Ihre bestehenden Versorgungssysteme und unterstützen Sie bei der Umsetzung neuer Versorgungen.

Im Rahmen der Entgeltumwandlung sorgen wir für eine haftungssichere Umsetzung des Entgeltumwandlungsanspruches des Arbeitnehmers in Ihrem Unternehmen.

2. Arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung

Zunehmender Fachkräftemangel in Deutschland zwingt die Arbeitgeber dazu ihre Vergütungssysteme an veränderte Bedingungen anzupassen. Das Stichwort lautet hier: complete compensation. Moderne Vergütungssysteme beinhalten eben nicht nur den "normalen Lohn", sondern in einem so genannten Caféteria-Modell auch Komponenten wie Versorgungslohn - eine durch den Arbeitgeber finanzierte zusätzliche Versorgung.

Dies ist für den einzelnen Arbeitnehmer mit zunehmender Höhe der Vergütung von besonderer Bedeutung, da in der gesetzlichen Rentenversicherung nur Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze abgeführt werden und damit gerade für den Kreis der hoch qualifizierten und damit top vergüteten Mitarbeiter die Lücke zwischen Alterseinkommen und aktiven Bezügen am größten ist.
Somit gewinnt die arbeitgeberfinanzierte Versorgung als Bindungsinstrument und als zusätzlicher Vergütungsbaustein zunehmend an Bedeutung.

Unterstützt wird dies durch die Tatsache, dass der Versorgungslohn im Gegensatz zum "normalen Lohn" steuerfrei gezahlt werden kann und nicht der Verbeitragung in der gesetzlichen Sozialversicherung unterliegt, was zu einer Reduzierung der Personalkosten beim Arbeitgeber führen kann.

Die Ausgangslage

Unser Tipp

Die arbeitgeberfinanzierte betrieb-liche Altersversorgung als Instrument der Mitarbeiterbindung, zur Rekrutierung von qualifiziertem Fachpersonal und als zusätzlicher Vergütungsbaustein.
Bei arbeitgeberfinanzierten Versor-gungen eignet sich die Unterstützungskasse am besten. So bleibt das steuerfreie Beitragsvolumen des § 3 Nr. 63 EStG in vollem Umfang für die Entgeltumwandlung der Mitarbeiter erhalten. Sollen aber auch steuerliche Vorteile über Rückstellungsbildung zur Finanzierung genutzt werden, dann bietet sich die Pensionszusage an.

3. Versorgung von Gesellschaftern Geschäftsführern

Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) nehmen auf Grund ihrer Stellung im Unternehmen als Unternehmer und gleichzeitig als Angestellter eine Sonderstellung im Steuer- und Sozialversicherungsrecht der betrieblichen Altersversorgung ein.

Darüber hinaus haben GGF meist sehr hohe Aktivenbezüge und relativ geringe Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Damit entsteht ein sehr hoher Versorgungsbedarf.
Die Finanzverwaltung stellt bezüglich der oben genannten Sonderstellung der GGF hohe Anforderungen an einzurichtende Versorgungen hinsichtlich der Berücksichtigung des Aufwandes als Betriebsausgaben.

So ist nicht nur bei der Einrichtung von Versorgungswerken für GGF ein hohes Maß an Sachverstand und Erfahrung notwendig, diese Zusagen bedürfen auch der regelmäßigen Überprüfung und ggf. der Anpassung an veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen.

Die Prüfung von bestehenden Versorgungszusagen erfolgt durch uns völlig neutral gegen Honorar in unterschiedlichen Leistungsstufen. Hierzu arbeiten wir eng mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Versicherungsmathematikern zusammen.

Die Ausgangslage

Unser Tipp

Der Gesellschafter-Geschäftsführer soll eine Grundabsicherung durch eine bAV bekommen.
Als Basis der betrieblichen Altersversorgung sollte auf jeden Fall eine Direktversicherung oder eine Pensionskasse genutzt werden.
Ein GGF ist im Regelfall von der Sozialversicherung befreit. Zum Ausgleich soll eine betriebliche Versorgung mit einem festen Beitragsaufwands eingerichtet werden. Der Beitrag soll dabei dem eingesparten Beitrag zur Sozialversicherung entsprechen.
Hier bietet sich die Pensionszusage mit innovativen Rückdeckungs-methoden oder eine rückgedeckte Unterstützungskasse an.
In vielen Fällen reichen die vorhandenen Mittel für die Rückdeckung (z.B. Rückdeckungs- versicherungen oder Investmentfonds) zur Ausfinan-zierung der Pensionszusage nicht aus. Das birgt sowohl für die Firma als auch für den GGF erhebliche Risiken.
Wir überprüfen Ihre Pensions-zusage. Dabei wird neben der Finanzierbarkeit auch die Erfüllung der Voraussetzungen zur steuerlichen Anerkenntnis überprüft.

4. Ausfinanzierung und Auslagerung von Pensionsverpflichtungen

Durch sich ständig ändernde Rechnungsgrundlagen auf Grund der demografischen Entwicklung und schwankender Kapitalmärkte ist der Ausfinanzierungsgrad von Pensionszusagen regelmäßig zu überprüfen.

Festgestellte Lücken in der Ausfinanzierung müssen geschlossen werden. Eine Alternative zur Ausfinanzierung bietet die Auslagerung der Zusage auf einen neuen Schuldner.

Hier kommt es darauf an, intelligente Lösungen anzubieten, die die Liquidität des Unternehmens schonen.

Die Ausgangslage

Unser Tipp

Aus Gründen der Bilanzbereinigung, eines geplanten Verkaufes oder der Firmenübergabe besteht in immer mehr Firmen der Wunsch nach einer Auslagerung der Pensionsverpflichtungen.
Wir beraten Sie umfassend über alle Möglichkeiten einer Auslagerung. Egal ob Pensionsfonds, rückgedeckter Unterstützungskasse oder pauschal dotierter Unterstützungskasse - wir finden für Ihre Firma die sinnvollste Alternative.